Wandern in den Südvogesen ist ein Genuss. 585 Kilometer von Utrecht entfernt, rund um Remiremont, findet man sanfte Berge (die „Ballons“), eine wunderschöne Hochmoorlandschaft mit finnischen Seen und noch unberührte französische Landschaft. Genau diese Vielfalt macht die Südvogesen zu einem einzigartigen Wandergebiet.
Der Club Vosgien hat in dieser wunderschönen Gegend über 4.000 Kilometer Wanderwege angelegt und markiert. Es handelt sich ausschließlich um Rundwege, die sich beliebig kombinieren lassen.
Villa Moncoeur hat die schönsten Wanderwege ausgewählt und zu verschiedenen Wanderpaketen zusammengestellt. Dazu gehört ein Aufenthalt in einem der bestbewerteten Chambre d’Hôtes Frankreichs.
Die Hohen Vogesen
Die Hohen Vogesen erstrecken sich über 100 Kilometer von Norden nach Süden. Mit 1424 Metern ist der Grand Ballon der höchste Berg. Dank ihrer zahlreichen Gletscherseen und Moore zählen sie zu den größten unberührten Gebieten Nordfrankreichs.
Es ist das Revier der Gämsen, und hier hat man gute Chancen, sie zu sehen. Auf den sonnigen Berggipfeln, den sogenannten „Chaumes“, gedeihen Blumen prächtig. Diese vom Föhnwind erwärmten Lichtungen stammen vermutlich aus dem 7. Jahrhundert, als Mönche im Sommer Weideflächen für ihr Vieh benötigten.
In den Hohen Vogesen gibt es eine Reihe wunderschöner Wanderwege, von denen einige in der Höhe beginnen, sodass man nicht viel klettern muss.
Mille Etangs
Das Mille-Etangs-Gebiet entstand während der letzten Eiszeit, als zurückweichende Gletscher Hunderte von größeren und kleineren Seen hinterließen. Es ist ein wunderschönes Sumpfgebiet, das stark an Kanada erinnert.
Die geschützte Heidekrautart Andromeda gedeiht in diesen Torfmooren ebenso wie die Heidelbeere, die Rote Heidelbeere und die Preiselbeere. Hinzu kommt der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, und im Frühling und Sommer ganze Felder der männlichen Orchidee, einer wilden Orchideenart.
In der Gegend gibt es eine Reihe wunderschöner, markierter Wanderwege.
Die unteren Vogesen
Eine hügelige und abwechslungsreiche Landschaft; mal lieblich, mal rau mit Felsen und Schluchten, aber immer voller Überraschungen. Unerwartete Ausblicke wechseln sich ab mit idyllischen Tälern, in denen kleine Dörfer mit nur einem Dutzend oder hundert Einwohnern liegen. Eine Gegend mit Wiesen, umgeben von ausgedehnten Laubwäldern und überall glitzernden Seen, Bächen und Flüssen.
Altes Ackerland, wo die Flurbereinigung noch nicht stattgefunden hat und die typische Vosgienne-Kuh noch anzutreffen ist. Eine robuste, kleine Kuh, verwandt mit der niederländischen Blaarkop, die sowohl wegen ihrer Milch als auch ihres Fleisches gehalten wird.
In der Umgebung von Villa Moncoeur gibt es Dutzende von Wanderwegen, die durch diese wunderschöne Gegend führen.
Urwälder hinter der Villa Moncoeur
In den Niederlanden gibt es keine Urwälder mehr. Der letzte, der Beekbergerwald, wurde 1871 gerodet und das Land urbar gemacht. Ein Urwald, wie beispielsweise die Wälder von Remiremont, unterscheidet sich deutlich von einem Wirtschaftswald. Im Bois de Corroy hinter der Villa Moncoeur gehen die drei Stadien der Waldentwicklung (junge Bäume, vitale Altbäume und absterbende Bäume) fließend ineinander über.
Dazwischen findet sich möglicherweise eine tausend- oder zwölfhundertjährige Eiche. Die Artenvielfalt ist hoch: Waldkauz, Rot- und Rehwild, Wildschweine und Raubtiere wie Luchs und Wildkatze sind hier heimisch. Das Ökosystem ist nahezu vollständig. Viele Moosarten wachsen ausschließlich auf diesem Untergrund, und auch viele Farne bevorzugen ihn, ebenso wie einige höhere Pflanzen wie der Storchschnabel (Geranium plymouth-storch) und der Waldsauerklee.




